Projekt: Checkst du … Krise?
Die 3G1 nimmt Krisennarrative unter die Lupe
3G1-Schüler*innen beteiligten sich im Frühjahr 2026 am Projekt „Checkst du? Jugendliche Interventionen in dominante Krisennarrative in Österreich. Demokratiestärkung als Beitrag zur Extremismusprävention“.
Warum werden Krisen von unterschiedlichen Menschen oft unterschiedlich wahrgenommen? Wie entstehen bestimmte Erzählungen über gesellschaftliche Probleme, und warum verbreiten sie sich besonders gut über soziale Medien? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die 3G1 im Rahmen eines Projekts des Instituts für Konfliktforschung.
In acht Modulen setzten sich die Schüler*innen mit sogenannten Krisennarrativen auseinander. Dabei lernten sie, dass sich Sichtweisen und Meinungen zu aktuellen Krisen oft in bestimmten Erzählungen verfestigen und die Wahrnehmung von Ereignissen beeinflussen.
Schritt für Schritt führten die Projektleiterinnen die Klasse an das Thema heran. Zunächst wurde erarbeitet, wie Krisenerzählungen entstehen und welche Rolle Medien und soziale Netzwerke bei ihrer Verbreitung spielen.
Anschließend analysierten die Schüler*innen selbst ausgewählte Krisen unserer Zeit. Die Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit den Themen Gewalt gegen Frauen, dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, dem Krieg zwischen den USA und dem Iran mit seinen wirtschaftlichen Folgen sowie mit Armut und Hunger. Anhand von Medienberichten untersuchten sie, welche Erzählmuster verwendet werden und wie diese die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen können.
Das Projekt reagiert auf gesellschaftliche Entwicklungen wie sinkendes Vertrauen in Institutionen und die zunehmende Verbreitung vereinfachender oder menschenfeindlicher Deutungsangebote im digitalen Raum. Ziel war es, Demokratiekompetenzen zu stärken und Jugendliche dabei zu unterstützen, Informationen kritisch zu hinterfragen.
„Halt! Stop! Jetzt reicht′s!“ – Der Analyse gängiger Erzählungen folgte die praktische Umsetzung: Die Schülerinnen entwickelten nach der Methode „Hook – Story/Context – Call to Action“ eigene Medienbeiträge, in denen sie ihre Sicht auf die untersuchten Krisen darstellten. Professionell begleitet durch das Vorlaut Kollektiv entstanden kreative und vielfach gelikte TikTok-Videos. Gleichzeitig erhielten die Jugendlichen Einblicke in die technische Gestaltung von Social-Media-Content – von der Planung über die Aufnahme bis zur Bearbeitung von Kurzvideos. Um die öffentliche Aufmerksamkeit weiter zu schärfen, wurden einige Schülerinnen zudem von Radio Fro-Journalistinnen interviewt.
Den Projektabschluss bildete die Aufnahme einer professionell produzierten Podcast-Folge, in der die Schüler*innen ihre Erfahrungen reflektieren und Einblicke in ihre Arbeit geben.
Das Projekt nimmt die Perspektiven junger Menschen ernst und verbindet Medienbildung, politische Bildung und kritisches Denken, um so Einblicke in die Entstehung, Verbreitung und Wirkung von Krisenerzählungen zu vermitteln.
Warum werden Krisen von unterschiedlichen Menschen oft unterschiedlich wahrgenommen? Wie entstehen bestimmte Erzählungen über gesellschaftliche Probleme, und warum verbreiten sie sich besonders gut über soziale Medien? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die 3G1 im Rahmen eines Projekts des Instituts für Konfliktforschung.
In acht Modulen setzten sich die Schüler*innen mit sogenannten Krisennarrativen auseinander. Dabei lernten sie, dass sich Sichtweisen und Meinungen zu aktuellen Krisen oft in bestimmten Erzählungen verfestigen und die Wahrnehmung von Ereignissen beeinflussen.
Schritt für Schritt führten die Projektleiterinnen die Klasse an das Thema heran. Zunächst wurde erarbeitet, wie Krisenerzählungen entstehen und welche Rolle Medien und soziale Netzwerke bei ihrer Verbreitung spielen.
Anschließend analysierten die Schüler*innen selbst ausgewählte Krisen unserer Zeit. Die Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit den Themen Gewalt gegen Frauen, dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, dem Krieg zwischen den USA und dem Iran mit seinen wirtschaftlichen Folgen sowie mit Armut und Hunger. Anhand von Medienberichten untersuchten sie, welche Erzählmuster verwendet werden und wie diese die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen können.
Das Projekt reagiert auf gesellschaftliche Entwicklungen wie sinkendes Vertrauen in Institutionen und die zunehmende Verbreitung vereinfachender oder menschenfeindlicher Deutungsangebote im digitalen Raum. Ziel war es, Demokratiekompetenzen zu stärken und Jugendliche dabei zu unterstützen, Informationen kritisch zu hinterfragen.
„Halt! Stop! Jetzt reicht′s!“ – Der Analyse gängiger Erzählungen folgte die praktische Umsetzung: Die Schülerinnen entwickelten nach der Methode „Hook – Story/Context – Call to Action“ eigene Medienbeiträge, in denen sie ihre Sicht auf die untersuchten Krisen darstellten. Professionell begleitet durch das Vorlaut Kollektiv entstanden kreative und vielfach gelikte TikTok-Videos. Gleichzeitig erhielten die Jugendlichen Einblicke in die technische Gestaltung von Social-Media-Content – von der Planung über die Aufnahme bis zur Bearbeitung von Kurzvideos. Um die öffentliche Aufmerksamkeit weiter zu schärfen, wurden einige Schülerinnen zudem von Radio Fro-Journalistinnen interviewt.
Den Projektabschluss bildete die Aufnahme einer professionell produzierten Podcast-Folge, in der die Schüler*innen ihre Erfahrungen reflektieren und Einblicke in ihre Arbeit geben.
Das Projekt nimmt die Perspektiven junger Menschen ernst und verbindet Medienbildung, politische Bildung und kritisches Denken, um so Einblicke in die Entstehung, Verbreitung und Wirkung von Krisenerzählungen zu vermitteln.
- TikTok-Videos: https://www.tiktok.com/@checkstdukrise
- Institut für Konfliktforschung: https://ikf.ac.at/en/checkst-du-jugendliche-interventionen-in-dominante-krisennarrative-in-oesterreich
- VORLAUT Kollektiv: https://vorlautkollektiv.com/
- RADIO FRO offen-kritisch-frei: https://www.fro.at/